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Termine
BUND - Ortsverband Butzbach
Das Jahresprogramm 2019 ist da!


14.02.2019
Jahreshauptversammlung
19:00 Uhr, Gaststätte Schorre, Wetzlarer Straße 24, Butzbach

Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen!


16.02.2019
Einführung in den Baumschnitt
ab 14:00 Uhr,
Treffpunkt:
Butzbach-Hoch-Weisel
Am Hausbergturm
(vor Haus Nr. 32)

 

23.02.2019
Arbeitseinsatz
ab 10:00 Uhr, Streuobstwiese
Butzbach-Hoch-Weisel











































































































































































10.02.2019
Einführung in den Baumschnitt

Baumschnittkurs für Apfel und Co. in den Streuobstwiesen von Hoch-Weisel

Wie muss ein Baum geschnitten werden, um ihn gesund zu erhalten? Wie viel darf ich an einem Baum schneiden? Was ist eine Saftwaage? Was sind Gerüst- und Fuchtäste? Diese und noch mehr Fragen können in einem Baumschnittkurs am 16.02.2019 von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr geklärt werden. Veranstaltet wird dieser Kurs vom BUND OV Butzbach und dem Heimatverein Hoch-Weisel e.V.. Der Treffpunkt ist in Hoch-Weisel in der Straße: Zum Hausbergturm Höhe Hausnummer  32. Von hier sind es nur wenige Schritte auf die Baumstücke. Der Kurs ist kostenfrei. Sie können für eine kleine Werkzeugkunde auch gerne Ihre Scheren und Baumsägen mit bringen. Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bild
                    Schnittkurs
Teilnehmer bei der Einführung in den Obstbaumschnitt im Jahr 2017

08.02.2019/31.01.2019/28.01.2019/20.01.2019/24.10.2018/14.10.2018
Windkraft
In der Butzbacher Zeitung wurde als Reaktion auf unsere Veröffentlichung in der BZ vom 22.01.2019 (s.u.) ein weiterer Leserbrief abgedruckt.

Zu diesem Leserbrief folgende Anmerkungen:

Es war im Zuge der Energiewende nie Absicht alle Formen der Energienutzung allein durch die Windkraft zu ersetzen. Sonne, Wind, Biomasse, Wasser usw. müssen zu einem sinnvollen Ganzen verbunden werden und sich gegenseitig ergänzen. 

Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass bundesweit alle Solaranlagen und alle Windkraftanlagen gleichzeitig ihre maximale Leistung ins Netz einspeisen. Die Regel ist vielmehr, dass die einen Anlagen eine hohen Beitrag liefern und die anderen in diesem Moment gerade nicht. Wenn die Sonne nicht scheint, weht möglicherweise der Wind und bei Windstille scheint die Sonne möglicherweise von einem strahlend blauen Himmel. Liefern beide Systeme zu wenig Strom, müssen andere Kraftwerke einspringen. Zu den Zeiten, in denen Sonne und Wind Strom ins Netz einspeisen, können dagegen andere Kraftwerke gedrosselt werden. Dass diese Regelung mittlerweile greift, kann man auf den Seiten des Fraunhofer Institutes zu diesem Thema (www.energy-charts.de) verfolgen. Auf diese Weise ist es gelungen, den Anteil von Sonne, Wind, Wasser, Biomasse usw. an der jährlichen Stromproduktion auf etwas über 40 % zu steigern. Nach Auffassung von Experten ist bei einem solchen Anteil noch kein Energiespeicher zwingend erforderlich. Erst dann wenn Wind und Sonne (und nur diese) ständig einen Anteil von mehr als 40 % lierfern werden Speicher. Im Jahr 2018 lieferten die beiden "unstetigen" Stromlieferanten Sonne und Wind jedoch erst ca. 29 % der jährlichen Stromproduktion in Deutschland.

Der BUND hat hierzu ein Gesamtkonzept erarbeitet: www.bund.net/energie-konzept/. Dies zeigt, dass die Stromerzeugung in Zeiten, in denen Wind und Sonne wenig liefern, aus gasbetriebenen Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung kommt. Wesentlich ist, dass in allen Bereichen des Energieverbrauchs (nicht nur im Bereich Strom) konsequent Energie eingespart wird, was aufgrund derzeit hoher Verschwendung möglich ist.

In Butzbach wird derzeit ein Klimaschutzkonzept erarbeitet. Der BUND OV Butzbach erwartet, dass in diesem Konzept der Energieverbrauch der Stadt insgesamt analysiert wird, Möglichkeiten der effizienteren Nutzung (z. B. Nutzung von Abwärme aus laufenden Anlagen in einem Fernwärmenetz) aufgezeigt werden und beschrieben wird, welche Quellen zusätzlich genutzt werden können (z. B. Erdwärme, Reststoffe aus der Landwirtschaft). Es muss in einem solchen Konzept selbstverständlich auch dargestellt werden, wie die in Butzbach derzeit bereits vorhandenen Formen der Stromproduktion (Solaranlagen, Blockheizkraftwerke (BHKW), Biogasanlagen usw.) sinnvoll erweitert werden können und mit der Stromproduktion aus Windkraftanlagen, Holzhackschnitzel-BHKW (betrieben mit Holz aus dem Stadtwald) usw. verbunden werden können. Ziel muss es sein, möglichst effektiv lokal vorhandene Energieträger für die Energieversorgung vor Ort nutzbar zu machen und zu verknüpfen. Nur so kann eine lokale Energiewende gelingen.

Herr Ruppel (Stadtverordneter der CDU) hat als Entgegnung auf den Leserbrief des BUND (s.u.) seinerseits einen Leserbrief verfasst, den wir nicht unkommentiert lassen können. Folgender Text wurde am 31.01.2019 an die Butzbacher Zeitung übermittelt mit der Bitte, diesen als Leserbrief zu veröffentlichen (was am 02.02.2019 auch geschehen ist):
"Sehr geehrter Herr Ruppel,

der BUND OV Butzbach hat sich mit den Standorten der drei geplanten Windkraftanlage, den im Genehmigungsverfahren offengelegten Unterlagen und dem Genehmigungsbescheid beschäftigt. Noch einmal: Uns ist bewusst, dass beim Betrieb der Anlagen ein Restrisiko bleibt, sind aber der Überzeugung, dass diesem durch die Auflagen im Bescheid soweit als möglich Rechnung getragen wurde.

Was Ihre Kritik an der Vorgehensweise des Regierungspräsidium (RP) angeht, ist der BUND OV Butzbach der falsche Adressat. Sie sollten sich diesbezüglich mit dem RP direkt auseinandersetzen.

Nur eine Anmerkung dazu: Nach der Genehmigung werden bezüglich der Lärmexposition die für allgemeine Wohngebiete zulässigen Werte zu Grunde gelegt. Zulässig ist nun eine Lärmexposition, die zu einer maximal um nicht ganz den Faktor 1,5 höheren Lautstärke führen kann. Zu einer Vervierfachung, wie im Leserbrief erwähnt, kommt es jedoch nicht.1, 2

Ihrer Auffassung zum Infraschall können wir uns nicht anschließen. Das Umweltbundesamt3 (dort Seite 3f.), das LUBW4 und das LfU Bayern5 kommen zum Schluss, dass keine relevanten Infraschallemissionen von WKAs ausgehen. Auch eine Expertenanhörung in Hessen kam zu diesem Schluss6.

Mit Ihrer Argumentation, es gebe keine menschlichen Einflüsse auf das Klima und die derzeit zu beobachtenden Wetterphänomene seien rein zufällige Effekte, nehmen Sie endgültig Abstand zur durchgängigen Berichterstattung in seriösen Medien (auch zur Berichterstattung der Butzbacher Zeitung) und lassen die einschlägigen Fachveröffentlichungen komplett außen vor. Sie ignorieren außerdem geflissentlich die Veränderungen, die vor Ort in Butzbach ganz real zu beobachten sind: z. B. wird in der gleichen Ausgabe der Butzbacher Zeitung, in der Ihr Leserbrief erschienen ist, ausführlich über die massiven Schäden durch die Klimaentwicklung der letzten Jahre im Butzbacher Stadtwald berichtet. Die Mitglieder des BUND OV Butzbach haben bei der Pflege der Obstwiese in Hochweisel in den letzten 25 Jahren beobachtet, dass die Apfelblüte sich kontinuierlich "nach vorne" verlagert und damit die Gefahr von Schäden durch Nachtfrost steigt. Hinzu kommt die extreme Dürre des zurückliegenden Jahres. Das alles soll bloß ein 150jähriger Zufall sein? Herr Ruppel, damit machen Sie sich Argumente der Klimaskeptiker zu eigen und begeben sich in politisch äußerst fragwürdiges Fahrwasser!

Eines noch zum Schluß: Wenn Sie mit der "Verschiebung von Geld" auf eine mögliche Bepreisung von CO2-Emissionen anspielen (z. B. durch eine CO2-Steuer) – das wird selbst in Medien, die der Wirtschaft durchaus nahestehen nicht rundweg abgelehnt (s. Handelsblatt online, 27.11.2018, "Eine CO2-Steuer könnte beim Thema Klimaschutz die Lösung sein"7)! Ganz konkret im Raum steht dagegen eine Belastung der Bürger in Butzbach durch den Stadtverordnetenbeschluss zum Ausstieg aus dem Windkraftprojekt trotz gültiger Verträge."

Leserbrief des BUND OV Butzbach in der Butzbacher Zeitung vom 22.01.2019 (Reaktion auf die in der BZ veröffentlichte Pressemitteilung der BI):

"Der BUND OB Butzbach sieht angesichts der fortschreitenden Klimaveränderung die Notwendigkeit die Energiewende voranzubringen. Wenn der CO2-Ausstoß nicht drastisch reduziert wird, werden Lebensräume verloren gehen und viele Arten unwiederbringlich aussterben. Der BUND ist sich der Tatsache bewusst, dass keine Form der Stromerzeugung ohne Folgen für die Umwelt bleibt. Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens für die Windkraftanlagen bei Butzbach wurde dem Artenschutz Rechnung getragen und entsprechende Abschaltzeiten festgesetzt. Für die Folgen des Eingriffs (Rodung etc.) wurden Ausgleichsmaßnahmen festgelegt. Eine Argumentation gegen diese Anlagen, die ansonsten im Wesentlichen darauf beruht, dass der Anblick der Anlagen nicht gefällt, ist auf Grund der dramatischen Veränderungen der Lebensbedingungen weltweit nicht akzeptabel. Die Anlagen in Butzbach können zu Zeiten, in denen die Sonne nicht scheint, jährlich mehrere Millionen kWh Strom erzeugen. Einen realistischen Weg, wie diese Strommenge auf anderem Weg CO2-neutral in Butzbach erzeugt werden kann, konnte bislang niemand aufzeigen. In Butzbach bietet sich die Chance, die Stromerzeugung mit Sonne, Wind und Blockheizkraftwerken miteinander zu verknüpfen und so mit dem geringstmöglichen CO2-Ausstoß vor Ort Strom zu erzeugen, der auch vor Ort verbraucht wird. Der BUND hofft, dass Hessen-Energie an dem Projekt festhält und dass nach Abschluss des Versteigerungsverfahrens zügig mit der Errichtung der Anlagen begonnen wird, damit diese bereits in einigen Monaten in Betrieb gehen können."

Der neue Flyer des BUND LV Hessen zum Thema naturverträgliche Nutzung der Windkraft ist nun auch online verfügbar (s. hier).

Der BUND hat ein Konzept für eine zukunftsfähige Energieversorgung erarbeitet, das auf der homepage des Bundesverbandes heruntergeladen werden kann (s. hier).


Das RP Darmstadt hat die Errichtung von drei Windkraftanlagen bei Butzbach genehmigt (s. hier):

Die CDU Butzbach hat einen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht, mit dem die Errichtung der Anlagen verhindert werden soll. Die Grünen wollen die Bevölkerung über die Anlagen abstimmen lassen. Die Tagesordnung zur öffentlichen Sitzung am 15.10.2018 im großen Saal im Bürgerhaus ist hier zu finden. Dort können auch beide Anträge als pdf-Datei eingesehen werden.

Werner Neumann, Energiepolitischer Sprecher des BUND Hessen, hat zu diesem Thema einen Leserbrief geschrieben, in dem die Position des BUND erläutert wird.

Herr Ruppel (Stadtverordneter der CDU in Butzbach) hat darauf in einem Leserbrief in der Butzbacher Zeitung seine Sicht vertreten. Da Herr Neumann darin direkt angesprochen wurde, sah er sich zu einer Entgegnung veranlasst.

03.10.2018
BUND Apfelfest voller Erfolg

Das Apfelfest des BUND auf dem Butzbacher Marktplatz war ein voller Erfolg. Bei schönem Herbstwetter habe zahlreiche Besucher sich mit Most, Kuchen, Gelee usw. versorgt. Hier der Bericht der Butzbacher Zeitung (BZ vom 02.10.2018)

13.07.2018
Steinwüsten in Vorgärten
Der BUND OV Butzbach hat schon vorgeraumer Zeit deutlich gemacht, dass es um das Grün im öffentlichen Raum in Butzbach alles andere als gut bestellt ist und dazu eine kleine Präsentation zusammengestellt, die bei youtube anzusehen ist.
Durch Zufall sind wir darauf gestoßen, dass auch andere Städte und Gemeinde vor dem Problem stehen, dass Gärten immer öfter als Steinwüsten angelegt werden. Die Stadt Ginsheim-Gustavsburg hat sich dem Problem auf eine Art und Weise angenommen, die als Vorbild für Butzbach dienen könnte: auf der homepage von Ginsheim-Gustavsburg wird das Problem beschrieben und Informationen und Erläuterungen angeboten, wie es besser gemacht werden könnte. Wir haben der Stadt Butzbach vorgeschlagen, sich an diesem Beispiel zu orientieren und selbst in Sachen Steinwüsten aktiv zu werden. Leider wurde der Vorschlag bislang nicht aufgegriffen.

29.06.2018
Stellungnahme zum Leitbildprozess der Stadt Butzbach

Der BUND OV Butzbach hat eine Stellungnahme zum Entwurf des Leitbildes für die Stadt Butzbach abgegeben.
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